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ein paar kurze Geschichten...

 

Der Butterfly-Effect auf eine andere Art und Weise

Meine Oma sagt manchmal: „Erwarte stets mehr, als das, was du erwarten kannst, dann bist du auf alles vorbereitet.“

Und damit hat sie Recht. Denn wenn die Menschen in ihrem täglichen Leben immer nur auf das hoffen, was sie sich vorstellen können, dann ist es kein Wunder, das sie von Zufällen aus der Bahn geworfen werden.

Es kann der Anruf sein, abends wenn sie bereits mit einem Bier in der Hand auf dem Sofa sitzen, und es ist vollkommen egal, ob es nun ein positiver oder negativer Anruf ist. Allein, dass er nicht in das allabendliche Bild passt, wird diese Menschen verwirren. Es kann auch eine ausverkaufte Zeitung morgens am Kiosk sein, die den Geschäftsmann für einen Moment verzweifeln lässt, weil er sich daran gewöhnt hat, immer diese Zeitung zu lesen und ohne dieses gewohnte Ritual fällt es ihm schwer den Tag normal zu beginnen.

Doch es gibt auch Menschen, die jeden morgen aufstehen, und dem Tag die Chance geben, ungewöhnlich (und) außergewöhnlich zu werden. In jedem kleinen Detail sehen sie etwas neues, und wenn es nur das erste orange gefärbte Blatt ist, das nach einem warmen Sommer auf dem Bürgersteig liegt, und plötzlich klar macht, das mit dem kalten Windhauch der durch die Straße weht, der Herbst unwiderruflich Einzug gehalten hat.

Manchmal kommt das Unerwartete in Form von anderen Menschen, die man schon sehr lange nicht mehr gesehen hat. Sie tauchen auf, man tauscht ein paar Worte, mal ein paar mehr, mal weniger, und dann trennen sich oft schon dir Wege, jedoch nicht, ohne den Tag in eine neue Bahn gelenkt zu haben.

Manchmal komm „Es“ in Form von einem Brief, oder wie heute in einer Zeit voller Technik, in Form einer E-Mail. Und es kommt vor, dass so eine kleine E-Mail, nach Stunden, Tagen oder Wochen eine Reaktion auslösen, die noch viel unerwarteter ist, als die E-Mail am Anfang der Kette es selbst war.

Ganz so, wie es der Professor Edward N. Lorenz einmal gesagt hat: „Der Flügelschlag eines Schmetterlings im Amazonas-Urwald kann einen Orkan in Europa auslösen.“Und so war es vielleicht nur ein Wort, ein klitzekleiner Augenblick der Sympathie… vor etwa 10 Monaten, vielleicht auch etwas weniger, der den Butterfly Effect in dieser Geschichte unter tausenden ausgemacht hat. Eine kleine Ursache die im Laufe der Zeit eine große Wirkung hatte, und wie alles was wir tun, sagen, denken, fühlen usw. ein Stück unseres Lebens bestimmt hat.

Vielleicht hat dieser kleine Moment, der damals fast unbemerkt verstrichen ist, heute zur Folge, dass sich zwei Menschen kennen. Sie kennen sich, zwar auf eine andere Art als würden sie sich jeden Tag wirklich begegnen, aber trotz allem sind sie einander nicht ganz fremd.

Und wenn so etwas großes, wie eine Freundschaft, aus etwas so kleinem wie einem einzigen Blick auf ein Foto entsteht, dann kann man wohl sagen, dass man stets etwas Unerwartetes erwarten, und dankbar sein sollte dafür, dass es Menschen gibt, die nicht immer das tun, was man von ihnen erwartet.

Wenn etwas wie Liebe aus ebenso einem Blick entsteht, dann möchte man einfach nur lächeln, und sich über diesen kleinen Augenblick freuen und von nun an, auch an unmögliches glauben...

Danke Jonas, für die letzten Monate, für die Gespräche, die wunderschönen Momente und all das was war, und noch kommt. <3




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